Was kann uns ein kleines Fünf-Meter-Boot aus den 70er-Jahren über die Verwirklichung unserer Träume lehren? Und was passiert, wenn die neueste Technik mitten auf dem Ozean versagt? Abenteuersegler, Autor und Speaker Thomas Veber hat auf 40.000 Seemeilen Erfahrung gesammelt. Auf der Metstrade in Amsterdam wird er seine Erkenntnisse am Stand von ROCA Industry mit uns teilen.
Thomas Veber hat einen Hintergrund als IT-Manager, doch heute ist das Segeln sein Beruf. Mit Büchern und Vorträgen inspiriert er Bootsbesitzer – und alle, die es werden wollen – die Welt auf See zu entdecken. Kürzlich veröffentlichte er ein Buch über den schwedischen Schärengarten auf Dänisch, das bald auch auf Schwedisch erhältlich sein wird.
Auf der Metstrade wird er seine Erfahrungen vom Leben auf See mit uns teilen. Es erwarten Sie drei kurze Vorträge von jeweils etwa 15 Minuten Länge, die Humor und Tiefgang vereinen. „Ich verspreche Ihnen viel Energie und Humor. Ich erwarte nicht, dass jeder extreme Segeltörns unternimmt, aber man kann aus solchen Erfahrungen viel lernen. Dinge, die man auch in anderen Lebensbereichen anwenden kann“, sagt Thomas.
Von der Ostsee ins Mittelmeer in einem Fünf-Meter-Boot
Eines von Thomas' ungewöhnlichsten Segelabenteuern begann mit dem Traum, von der Ostsee über Europas Flüsse und Kanäle ins Mittelmeer zu gelangen. Die Lösung war kein modernes Langstreckenboot, sondern ein Fünf-Meter-Boot aus den 1970er-Jahren mit Außenbordmotor.
„Es war definitiv nicht das ideale Boot für eine Europareise. Viele hielten es für eine Schnapsidee und glaubten nicht, dass es funktionieren würde. Aber wenn man eine Idee oder einen Traum hat, muss man ihn verwirklichen.“
Die Reise bewies auch, dass die beste Lösung nicht immer die teuerste oder modernste sein muss.
„Es war tatsächlich viel einfacher, in einem kleinen Boot zu segeln. Manchmal muss man die Dinge einfach halten, um sie überhaupt zu schaffen.“
Dies ist der Ausgangspunkt für seinen ersten Vortrag „How small can a boat be before it's a stupid idea?“, in dem Thomas kleine und große Erlebnisse dieser ungewöhnlichen Reise schildert.
Wenn die Garantie mitten auf dem Ozean nicht nützt
In seinem zweiten Vortrag „What 40,000 nautical miles taught me about boats“ konzentriert sich Thomas auf die Ausrüstung an Bord und die Erfahrungen, die man auf langen Seereisen sammelt.
Thomas betont, dass es wenig nützt, wie modern und fortschrittlich ein Produkt ist, wenn es weitab vom nächsten Hafen den Dienst versagt. „Man kann brandneue Ausrüstung an Bord haben, aber wenn sie kaputt geht, ist sie immer noch neu. Man kann den Kundendienst per Satellitentelefon erreichen und hat vielleicht eine Garantie auf das Produkt, aber das hilft nicht, wenn man auf See ist und weit von der nächsten Werkstatt entfernt.“
Deshalb geht es in dem Vortrag vor allem um Planung und die Wichtigkeit eines Plan B.
„Man muss jeden Schritt durchdenken. Was mache ich, wenn dies passiert? Und was mache ich stattdessen, wenn es nicht funktioniert?“
Für die Fachbesucher der Messe, insbesondere Designer, Produktentwickler und Bootshersteller, bieten Thomas’ Erfahrungen wertvolle Einblicke in die tatsächliche Funktionsweise der Produkte in der Praxis.
„Sie bekommen einen realistischen Eindruck. Unternehmen verfügen zwar über moderne Testlabore, in denen sie ihre Produkte testen, aber nur wenige haben sie über 40.000 Seemeilen getestet.“
Die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen
Für Thomas ist das Leben auf See mehr als nur eine Art zu reisen. Es geht um Freiheit, Verantwortung und darum, die Konsequenzen seiner Entscheidungen unmittelbar zu spüren. „Auf See sind die Ergebnisse sofort spürbar. Zieht man an einem Seil, passiert etwas. Liegt man in einer Bucht vor Anker und es fängt an zu stürmen, kann man das Boot verlegen, und es wird sofort besser. Ein himmelweiter Unterschied zu unserem Leben als Büromenschen.“
Genau diese Erfahrung möchte er auch auf der Bühne vermitteln. Und er scheut sich nicht, auch über weniger erfolgreiche Erlebnisse zu sprechen. „Manche, die mich als Vorleser engagiert haben, beschrieben es eher als Show denn als Vortrag. Ich spreche aus einer sehr persönlichen Perspektive und wage es, sowohl meine Erfolge als auch meine Fehler zu teilen.“
Freut sich darauf, die Problemlöser der Branche kennenzulernen
Neben seinem Auftritt freut sich Thomas darauf, Menschen zu treffen, die beruflich mit Booten und Schiffstechnik zu tun haben.
„Ich freue mich darauf, mit Menschen zu sprechen, die einen professionellen Blick auf die Schifffahrt haben und Chancen erkennen. Es gibt nichts Befriedigenderes, als ein Problem zu haben und es dann zu lösen.“
Und genau das erwartet die Besucher, wenn Thomas am Stand von ROCA Industry auf der Bühne steht: Problemlösungen, technische Herausforderungen und Praxiserfahrungen.
Treffen Sie Thomas Veber an Stand 01.773 auf der Metstrade!
Wir begrüßen Thomas Veber am ROCA Industry Stand 01.773 auf der Metstrade in Amsterdam. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Einblicke in die Welt des Bootfahrens zu gewinnen und vielleicht die eine oder andere Anregung für Ihr eigenes Unternehmen mitzunehmen. – und nicht zuletzt ein herzhaftes Lachen.
- Mittwoch, 18. November, 11:00 und 14:00 Uhr How small can a boat be before it's a stupid idea?
- Donnerstag, 19. November, 11:00 Uhr What 40,000 nautical miles taught me about boats
Herzlich willkommen an Stand 01.773! Die Vorträge finden auf Englisch statt, dauern jeweils etwa 15 Minuten und bieten Humor, Abenteuer und praktische Erfahrungen aus dem Leben auf See. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Thomas persönlich kennenzulernen und seinen Geschichten vor Ort zu lauschen!